Aktuelles

 

"Kann Wahrheit schaden?" 

Die Suche nach der Wahrheit bestimmt die Diskussionen der Wissenschaften, die Untersuchungen der Polizei und der Gerichte, und nicht zuletzt die Religionen und Weltanschauungen. Sie bestimmt auch die Beziehungen zwischen Menschen, wo auch immer wieder Wahrheit gefordert wird. Aber was sollen wir uns darunter vorstellen? Und kann nicht Wahrheit schaden in vielfältiger Hinsicht?

Zu diesem Thema spricht Landessprecherin Renate Bauer am Sonntag, 15. Januar 2012, 10.00 Uhr im GDA-Wohnstift Neustadt, Haardter Straße 6.

 

"Abschied wagen und Leben neu beginnen" 

Sie haben einen nahen Menschen verloren, Partner, Kind, Freund, weitere Angehörige? Und Sie kommen sich immer noch verloren und verlassen vor, fühlen sich einsam? Sie können immer noch nur schwer darüber sprechen oder müssen ständig vom Verlust reden und merken, dass Sie andere damit langweilen? Sie fühlen sich überfordert und unfähig, den Alltag zu ertragen?

Dann nehmen Sie sich die Zeit für unser Trauerseminar, das von Renate Bauer, Dipl.-Psych., geleitet wird. Es beginnt am Dienstag, 31. Januar 2012, 18.00 Uhr und läuft danach insgesamt sechs Abende.

Auch wenn Sie jemanden kennen, auf den das alles zutrifft: weisen Sie ihn/sie auf dieses Seminar hin. Für Mitglieder ist die Teilnahme frei, der Unkostenbeitrag für Nichtmitglieder beträgt 60,- €. Verbindliche Anmeldungen bitte per Telefon, Fax oder eMail in der Geschäftsstelle bis zum 23. Januar 2012.

 

Winterwanderung "Rund um Haßloch"

Am Samstag, 04. Februar 2012 treffen wir uns um 15.00 Uhr in Haßloch, um zu unserer Winterwanderung "Rund um Haßloch" zu starten. Einkehren werden wir auf der Tour im Naturfreundehaus Haßloch. Nähere Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle unter ( 0621 512582 und in den nächsten Pfalznachrichten. Damit im Naturfreundehaus Plätze reserviert werden können, bitten wir um Anmeldung!

 

"Spielen kennt keine Altersgrenzen" 

Ob nun Kind, Teenager, Erwachsener oder schon Senior: Spielen kennt keine Altersgrenzen. Es macht einfach Spaß.

Deshalb spielen auch wir wieder auf unserem Geselligen Nachmittag im Johannes-Ronge-Haus Ludwigshafen am Montag, 06. Februar 2012, 14.00 Uhr. Wir haben zwar Spiele zur Auswahl vorrätig; wer möchte, kann aber auch eigene Spiele mitbringen. Zum Abschluss gibt es dann noch Kaffee und Kuchen.

 

"Haste mal nen Euro?" 

Im Alltag ethisch zu leben scheint einfach und ist doch schwer. Ist es ethisch, einer Person, die bettelt, etwas zu geben oder verlängert man damit nur ihr Leiden? Almosen geben verlangen viele Religionen und preisen es als Tugend der Nächstenliebe. Was sagt eine freie Religion dazu? Können wir uns so einfach aus unserer ethischen Verantwortung stehlen mit nem Euro hier und da?

Zu diesem Thema spricht Landessprecherin Renate Bauer in den Feierstunden am Sonntag, 19. Februar 2012 um 10.00 Uhr im GDA-Wohnstift Haardter Straße 6 in Neustadt und um 15.00 Uhr im Gemeindepavillon Iggelbach.

 

"Wir sind das Wunder" 

Wunder soll es immer wieder geben? Warten wir es ab! Das entscheidende Wunder nach einer Ausstellung des so genannten Heiligen Rockes in Trier - das war 1844 - war die Gründung der freireligiösen Bewegung, die trotz Benachteiligung und Unterdrückung in Wahrung ihres freiheitlichen Geistes überlebte und lebt.

Mehr zum Thema finden Sie auf der Webseite www.unheiliger-rock.de. 

Und wenn nun auch in diesem Jahr - 2012 - wieder der so genannte "Heilige Rock" ausgestellt werden wird in Trier, dann wollen wir doch auch feiern, nämlich: dass es uns gibt!

Dazu laden wir Sie alle ein zu einer Matinee am Sonntag, 26. Februar 2012, 11.00 Uhr ins Johannes-Ronge-Haus, Wörthstr. 6a in Ludwighafen-Mitte. Sie hören Lieder der RotenRaben und Uli Valnion, dazu kommen satirische und nachdenkliche Texte, vorgetragen von Thomas Metzler und Hilmar Kühn.

Zum anschließenden Feiern bitten wir alle, etwas zum gemeinsamen Brunch mitzubringen und dies bei der Anmeldung bis spätestens 22. Februar 2012 mitzuteilen. Die Getränke stellt die Gemeinde.

 

"Kurz mal weg auf die Sonneninsel"

Ganz im Osten Deutschlands liegt zwischen Ostsee, dem Peenestrom und dem Achterwasser das "Paradies". Meer, Natur pur, Erleben, Erholung, Ruhe: das alles bietet die Sonneninsel Usedom.

Besuchen Sie uns am Montag, 05. März 2012, 14.00 Uhr im Johannes-Ronge-Haus Ludwigshafen, Wörthstr. 6a und gehen Sie mit Gerda Riegel-Dittmann und Ursula Kuntz auf Entdeckungsreise. Wir laden Sie herzlich zu diesem Bildervortrag ein und bitten um telefonische Anmeldung unter Tel. 0621 512582 bis zum 29. Februar 2012.

 

Vorankündigung:

"Arbeitsrecht und Religionen.
Die Ausbeutung der Frauen in den Kirchen"

Für Gotteslohn zu arbeiten, wurde lange erwartet in kirchlichen Institutionen. Auch heute noch weichen die Arbeits- und Tarifbedingungen in kirchlichen Institutionen, auch in sozialen Einrichtungen wie Kindergärten, Krankenhäuser, Altersheimen usw. von den Bedingungen in vergleichbaren staatlichen oder von anderen Wohlfahrtsorganisationen geleiteten Institutionen ab, sind meist schlechter und das alles mit Billigung des Gesetzgebers. Betroffen sind wie so oft in der Mehrzahl Frauen, denn sie stellen in sozialen Einrichtungen die Mehrheit der Beschäftigten.

Anlass für uns, zum Internationalen Frauentag darauf hinzuweisen. Sprechen und diskutieren werden dazu Doris Barnett, MdB, Dr. Franziska Brantner, MEP, und Andrea Hess, Ver.di, mit Renate Bauer, Landessprecherin.

Die Veranstaltung am Donnerstag, 15. März 2012 beginnt um 19.30 Uhr. Der Ort wird noch bekannt gegeben.

 

Was können Sie tun, um über den Tag hinaus zu wirken? 

Eine Jahreszeit wie der Herbst regt auch an darüber nachzudenken, wie man über den Tag hinaus etwas weitergeben kann.

Eine Ernte einzufahren ist für jeden etwas besonderes, denn sie hält am Leben. Aus dieser Ernte eine neue Saat zu machen, hält den Kreislauf des Lebens in Gang.

Solche Saaten sind zum Beispiel Stiftungen, wie die Elisabeth-Wendel-Hess-Stiftung, die ein schon lange verstorbenes Mitglied für Studenten aus unserer Gemeinschaft einrichtete und mit deren Hilfe wir nun schon seit Jahrzehnten in jedem Jahr junge Menschen unterstützen können.

Spenden, Zuwendungen per Testament: solche Gaben wirken alle über den Tag hinaus und helfen, die Aufgaben der Gemeinde zu erfüllen. Wenn Sie in diesem Sinne mit helfen wollen, wenden Sie sich wegen weiterer Informationen oder Rückfragen an die Geschäftsstelle.

Renate Bauer
Landessprecherin

 

Jugendweihe / Jugendfeier 2012

Jugendliche, die im nächsten Jahr 14 Jahre alt werden, können im Frühjahr 2012 an der Freireligiösen Jugendweihe teilnehmen. Für nicht konfessionell gebundene Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren bietet die Freireligiöse Landesgemeinde Pfalz auch im Jahr 2012 wieder eine Feier zum Erwachsen werden, eine Jugendfeier an.

Informationen dazu erhalten Sie unter Tel. 0621 512582 in der Geschäftsstelle oder hier.

 

 

FLG Pfalz sucht TrauerrednerIn auf Honorarbasis

Zur Unterstützung der Landessprecherin und der weiteren freien SprecherInnen, die für die FLG Pfalz auf Honorarbasis tätig sind, suchen wir eine Person als nebenberufliche TrauerrednerIn auf Honorarbasis.

Wichtig sind Einfühlungsvermögen, rhetorisches Geschick und Kompetenz im Umgang mit emotional belastenden Situationen sowie zeitliche und räumliche Flexibilität. Eine freireligiös-humanistische Überzeugung ist Voraussetzung.

Die Tätigkeit wird eigenverantwortlich ausgeübt. Wir helfen bei der Einarbeitung und Fortbildung.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Landessprecherin Renate Bauer (über die Geschäftsstelle unter Tel. 0621 512582 oder eMail pfalz@freireligioese.de.)

 

 

"Kurzbemerkung zu Testamenten"

Immer wieder erhalten wir kleinere und auch größere Spenden von Mitgliedern und Freunden der Gemeinde. Über jede Unterstützung unserer Arbeit freuen wir uns. Wir wissen auch, wie schwer es manchem Menschen finanziell fällt, diese Unterstützung zu geben, wie manche auch zögern, da sie nicht wissen, ob sie dieses Geld nicht später selbst brauchen können.

Zu Lebzeiten anderen eine Freude zu bereiten, erlaubt natürlich, diese Freude selbst miterleben zu können. Doch nicht immer ist dies sinnvoll oder möglich, und auch das Wissen, über den Tod hinaus etwas geben zu können, kann einen stärken. So kann jede Person in einem Testament nicht nur die Angehörigen bedenken, sondern auch z. B. unsere Gemeinde. Uns so wie wir allen unseren Mitgliedern ans Herz legen, ihre Selbstbestimmung bis zum Tode durch Abfassen einer Patientenverfügung abzusichern, so ist es auch im Sinne der Vernunft und der Selbstverantwortung, dies auch im finanziellen Bereich abzusichern, vor allem dort, wo keine engeren Angehörigen vorhanden sind und das Erbe entweder an sehr entfernte Verwandte oder an den Staat fallen würde. Nehmen Sie sich deshalb auch dafür die Zeit, all dies vorher festzulegen. So helfen Sie sich und anderen. Der Dank der Gemeinde ist Ihnen sicher.

Renate Bauer, Landessprecherin

 

Patientenverfügungen

Am 01.09.2009 trat offiziell das Gesetz über die Patientenverfügungen in Kraft. Aufgrund der Erfahrungen kann man nur alle ermuntern, eine solche abzufassen und diese einer bevollmächtigten Person des eigenen Vertrauens zu übergeben. Was bei einer Abfassung zu beachten ist, welche Regeln gelten bezüglich der Gültigkeit und wie sich eine Patientenverfügung von einem Testament oder einer Vollmacht unterscheidet, können Sie bei Landessprecherin Renate Bauer erfragen. Diese hilft Ihnen bei der Abfassung. Die Landesgemeinde bietet dazu allen Mitgliedern an, eine Kopie in ihren Unterlagen zu bewahren und gegebenenfalls daran zu erinnern. Nichtmitglieder können dies gegen eine Spende ebenfalls in Anspruch nehmen.

 

Aufruf:
Wie wurde ich freireligiös, Atheist, Pantheist, Agnostiker?
Was habe ich dadurch gewonnen?
 

Bei der Recherche zu einem Vortrag über Glaubenswechsel stellte ich fest, dass ich gerne noch viel mehr wissen möchte über Menschen, die ihren Weg zu einer freien Religion und Weltanschauung fanden. Denn aus ihren Geschichten können wir erkennen, was wir für sie und vielleicht auch andere zur besseren Unterstützung tun können, was so besonders an dem Weg zu einer freien Weltanschauung ist.

Daher bitte ich unsere Mitglieder zu erzählen, wie sie zu uns stießen. Ich suche nicht nur Menschen, die das schon mal niedergeschrieben haben. Wenn Sie es mir einfach erzählen wollen, hilft es mir genauso. Bitte melden Sie sich direkt bei mir oder in der Geschäftsstelle, Tel. 0621 512582.

Renate Bauer, Landessprecherin

 

Aufruf:
Wer kann uns helfen?
 

Vor 75 Jahren wurden in der Pfalz sämtliche freireligiösen Gemeinden durch die Nationalsozialisten verboten. Einige unserer Mitglieder mussten Verfolgungen hinnehmen, ihre Familien viel Leid ertragen.

Wir wollen, dass diese Mitglieder und ihre Schicksale nicht in Vergessenheit geraten. Leider ist unsere Archivlage und daher unser Wissen aufgrund der nazistischen Verbote und Beschlagnahmungen nicht vollständig.

Daher bitten wir alle, uns bei der Suche nach Mitgliedern zu helfen, die von 1933 bis 1945 Verfolgungen, Gefängnis, KZ durch Nazis erleiden mussten. Wir bitten um Nennung von Namen, Einzelheiten aus dem Lebenslauf und falls vorhanden, auch Bilder.

Wir wollen niemanden vergessen, sondern alle mit einbeziehen in die Erinnerung.

Renate Bauer, Landessprecherin

 

Grußkarten für alle Gelegenheiten

Zu Weihnachten, Geburtstagen oder anderen Anlässen oder einfach nur, um jemandem Danke zu sagen, sucht man oft schöne Grußkarten und findet doch nicht das Richtige. Wir halten liebevoll gestaltete Grußkarten für Sie bereit. Sie können sie bei den vorweihnachtlichen Feierstunden erwerben oder in der Geschäftsstelle direkt aussuchen (incl. Wohlfahrtsmarken). Der Verkaufserlös kommt der Jugendarbeit zugute

 

Brauchen Sie Informationen?

Oft werden wir nach Informationsschriften über unsere Gemeinschaft und unsere Angebote gefragt. Wenn Sie Informationen suchen oder anderen solche weitergeben möchten, liegen in der Geschäftstelle genügend bereit. Sie können sie dort telefonisch oder per Email anfordern oder abholen. Wir haben sowohl allgemeine Informationen zur Freien Religion und zur Gemeinde, wie auch solche zu speziellen Themen wie zum Religionsunterricht, zu Feiern im Lebenslauf, zur Jugendfeier, zur Jugendarbeit, zur Kriegsdienstverweigerung, zu Tod und Trauer, zum Wohlfahrtsverband. Wo fehlen Ihnen noch Informationen? Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit, sich welche zu besorgen.

 

Haben Sie vorgesorgt, um freireligiös bestattet zu werden?

Wiederholt musste ich erleben, dass Mitglieder, die mir gegenüber den Wunsch auf eine freireligiöse Bestattung geäußert hatten, teilweise sogar schriftlich, dann bei ihrem Tode doch durch andere Fremdsprecher oder sogar Pfarrer bestattet wurden.
Leider geschah dies manchmal sogar, obwohl der Wunsch ausdrücklich vor Angehörigen oder beauftragten Bekannten geäußert wurde. Daher bitte ich unsere Mitglieder, eine Bestattungsvorsorge bei städtischen Diensten oder einem Bestattungsinstitut zu treffen und dort festzulegen, dass die freireligiöse Gemeinde die Trauerfeier durchführen soll.
Diese Festlegung wird meiner Erfahrung nach grundsätzlich eingehalten. Wenn Sie dazu noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an mich über die Geschäftsstelle der Freireligiösen Landesgemeinde Pfalz, Tel. 0621 512582.

Dipl.-Psych. Renate Bauer
Landessprecherin